Der Brautschmuck und weitere Accessoires zum Brautkleid

Die meiste Aufmerksamkeit bei der Planung erhält, neben dem organisatorischen Teil, zu dem unter anderem das Verschicken der Einladungskarten gehört, wie es sie bei karten-paradies.de gibt, sowie die Entscheidung der Location und des Essens, wohl das Brautkleid. Auch wenn dieses natürlich das Hauptkleidungsstück der Hochzeit ist, von dem viele Frauen schon als Kind träumen, sollten die Accessoires jedoch nicht zu kurz kommen. Schließlich sind sie es, die dem Outfit den ganz besonderen Schliff geben.

Brautschmuck von weise
© www.weise.eu

Es sollte bei der Wahl der Brautaccessoires also gut nachgedacht werden und ihre Wirkung nicht unterschätzt werden. Zu den Brautaccessoires gehören, um nur einige Beispiele zu nennen, der Schmuck, die Schuhe und die Kopfbedeckung.

Der Schleier

Dieses traditionelle Accessoire ist zeitlos und erfreut sich großer Beliebtheit. In vergangenen Zeiten sollte er die Braut vor bösen Geistern und neugierigen Blicken schützen – nur der zukünftige Ehemann durfte den Schleier lüften und das Antlitz seiner Liebsten als erster betrachten. Viele Bräute bauen diese wunderbar romantische Tradition in ihre Hochzeitszeremonie ein.

Egal, ob Blusher, kurze und lange Schleier, Ellenbogen- oder Fingerspitzenschleier, Kapellen- oder Kathedralenschleier, abstehende oder doppelte Schleier: Im Fachgeschäft finden Sie für jede Vorliebe den passenden Kopfschmuck.

Wichtig ist, sich dabei stets an Länge, Material, Farbe, Volumen und Dekoration des Brautkleides zu orientieren. Zu einem Brautkleid mit Schleppe passt ein klassisch langer Schleier am besten. Je extravaganter das Brautkleid ist, umso ausgefallener darf auch der Schleier sein. Als Basis eignen sich Frisuren, die ausreichend Stabilität am Hinterkopf gewährleisten. An der klassischen Banane lässt sich ein Schleier beispielweise mühelos befestigen.

Doch auch hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt: Ein Schleier kann genauso gut direkt hinter dem Pony, auf der Scheitelmitte oder im Nacken zum Hingucker werden. In jedem Fall sollte die Auswahl des Schleiers vorab mit dem Friseur besprochen werden, um die richtige Frisur zu finden.

Ohrringe, Ketten und Armbänder

Der richtige Schmuck unterstreicht die Vorzüge des Brautkleides und sorgt für das I-Tüpfelchen des Hochzeitslooks. Ob die Braut Ohrringe, Halsketten oder Armbänder tragen möchte, entscheidet sich nach persönlichen Vorlieben und nach dem Stil des Brautkleides. Besonders beliebt sind etwa Colliers für ein Brautkleid mit schulterfreier Partie. Schlichte und kleine Ohrstecker eignen sich, wenn die übrigen Braut-Accessoires oder das Brautkleid bereits sehr auffällig gestaltet sind.

Wunderschön anzusehen und deutlich preiswerter als echte Diamanten sind hochwertige Strasssteine, aber auch Muschelkern-, Süßwasser- oder Glasperlen. Es bietet sich an, Sets zu kaufen, bei denen die einzelnen Stücke in Material und Stil aufeinander abgestimmt sind.

Sollten Sie den Hochzeitstag keine neuen Schmuckstücke kaufen wollen, können Sie hochwertige Braut-Accessoires auch im Fachhandel ausleihen.

Der Haarschmuck

Als nächstes folgen die Haare. Bei längeren Haaren hat man natürlich etwas mehr Spielraum, als mit kürzeren. Jedoch muss man auch bei kurzen nicht auf Haarschmuck verzichten. So kann auch hier zu Blumen, die angesteckt werden oder kleinen Kämmen greifen. Ansonsten eignen sich bei kurzen Haaren Haarreifen und Bänder gut.

Der Brautschmuck

Brautschmuck von Bianco Evento
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Der jedoch wohl wichtigste Aspekt unter den Accessoires ist der Schmuck, denn erst dieser macht ein Outfit vollständig. Da der Schmuck dem Kleid eine ganz neue Richtung geben kann, sollte hier bewusst und mit Feingefühl entschieden werden. Er kann das Gesamtbild jedoch auch verschlechtern, wenn er nicht harmonisch gewählt wurde. Zu einem Kleid mit viel Spitze, Rüschen und Schleifen passt zwar eine entsprechend verspielte Kette, sie darf aber nicht zu groß und üppig sein, denn sonst wirkt es zu aufgesetzt und übertrieben. So gilt auch hier das Prinzip „Weniger ist mehr“. Ein schlichtes, trägerloses Kleid verlangt beispielweise regelrecht nach einem bemerkenswertem Collier, während bei einem hochgeschlossenen Kleid oder einem mit breiten Trägern eher auf ein anderes Schmuckstück, wie Armband oder Ohrringe, gesetzt werden sollte. Es ist zudem wichtig, dass der Schmuck nicht nur mit dem Kleid, sondern auch die Schmuckstücke unter sich miteinander harmonieren. Aus diesem Grund entscheiden sich viel Bräute für Schmucksets aus zueinander passenden Ohhringen, Kette und Armband.

Der Brautgürtel

Dieses althergebrachte Accessoire erfreut sich seit Kurzem einer wachsenden Beliebtheit. Wie kaum ein anderes gibt das Taillenband dem Brautkleid eine ganz individuelle Note. Als breite Schärpe oder schmaler Gürtel betont er die weibliche Figur und zaubert, geschickt eingesetzt, optisch auch ein paar Pölsterchen am Bauch weg.

Brautgürtel gibt es mit opulenten Strass- oder Perlenverzierungen und in verschiedenen Materialien. Ein farblich gewagter Brautgürtel in Gold, Blau oder sogar Schwarz kann zum echten Hingucker werden.

Ganz romantisch lässt sich das Hochzeitskleid auch mit einer großen Schleife um die Taille betonen.

Brautschuhe zur Hochzeit

Foto: www.elsacolouredshoes.com

Am Hochzeitstag dürfen Sie einmal richtig auftrumpfen. Auch wenn Sie sonst eher praktische Schuhmode bevorzugen, suchen Sie sich zu diesem Anlass doch bitte elegante Schuhe aus. Dass Sie trotzdem gut darin laufen können müssen ist Voraussetzung.

Wählen Sie die Brautschuhe so, dass diese ein optisches Gegengewicht zum Stil des Brautkleides darstellen. Tragen Sie also ein schlichtes zurückhaltendes Kleid, dürfen Sie mit den Brautschuhen Akzente setzen. Umgekehrt verhält es sich, wenn Ihr Brautkleid ein auffälliges Design hat. Hier sind eher zurückhaltende Schuhe die ideale Ergänzung.

Falls Sie Bedenken haben, mit sehr hohen Brautschuhen gut tanzen zu können, kaufen Sie sich evtuell ein zweites Paar flache Exemplare, die Sie dann am Abend gegen die Absatzschuhe austauschen.

Noch ein Wort zur Farbabstimmung: Es gibt natürlich die Möglichkeit, total auf Kontrast zu gehen und farbige Schuhe zu tragen. Ansonsten darf der Schuh ein bis zwei Nuancen dunkler als das Brautkleid sein, dann ergibt sich ein perfektes Erscheinungsbild.

Handtasche oder Brautbeutelchen

Ähnlich wie bei den anderen Accessoires auch muss die Braut eine Entscheidung fällen: Soll die Brauttasche Ergänzung oder Aushängeschild sein? Deshalb gilt auch hier die Devise: Auffälliges Brautkleid + dezente Handtasche. Moderne schlichte Schnitte hingegen vertragen eine zusätzliche Portion Romantik, hier kann das Taschendesign Wunder bewirken.

Zur Hochzeit trägt die Braut nicht irgendeine Handtasche, zu diesem besonderen Anlass ist etwas Festliches gefragt. Eine Brauthandtasche ist nicht zu groß, denn sie soll das Brautkleid nicht übertrumpfen, sondern es auf elegante Art in seiner Wirkung unterstützen. Deshalb wird sie idealerweise zusammen mit dem Brautkleid gekauft, so kann sie perfekt darauf abgestimmt werden.

Nun ist es glücklicherweise so, dass dieses Accessoire nicht nur da ist, um schön zu sein, es hat auch eine nützliche Funktion. Ein feines Stofftaschentuch gehört unbedingt hinein, falls doch ein paar Tränen der Rührung fließen. Klar tun es auch ein paar Tempo-Taschentücher, aber zur Hochzeit darf es durchaus etwas edler sein.

Lippenstift, Puderdöschen und ein kleiner Handspiegel retten das Braut-Make-up bei Bedarf vor Verfallserscheinungen.

Jetzt fehlen nur noch Ersatzstrümpfe und Erfrischungstücher und Sie haben Ihre Siebensachen zusammen.